Beitrag vom: 05.05.2010 15:05:32

Riesenbärenklau wird weiter bekämpft

Riesenbärenklau wird weiter bekämpft

 

Die Bekämpfung der Herkulesstaude, auch Riesen-Bärenklau genannt, geht in diesem Jahr in der Vulkaneifel weiter. Ab Mai werden im Rahmen der Jugend-Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahme (JUMA) die Flächen entlang der Kyll systematisch durchsucht. Die Austriebe der Staude werden wieder mechanisch, punktuell auch mit zugelassenen Pflanzenschutzmitteln, bekämpft.
Die einsetzende Frühjahrswärme und die intensivere Sonneneinstrahlung bewirken nun ein rasches Austreiben der Pflanzen, die schon bald durch die großen charakteristischen Blätter  und weißen Doldenblüten sowie letztlich einer Höhe von bis zu drei Metern auffallen. Um eine weitere Ausbreitung der gefährlichen Staude einzudämmen – der Pflanzensaft enthält Stoffe, die in Verbindung mit den UV-Strahlen der Sonne verbrennungsähnliche Verletzungen auf der Haut verursachen – werden  die Mitarbeiter der Kreisverwaltung diese schwierige, unbequeme Arbeit wie in den Vorjahren wieder aufnehmen.

Zur Vermeidung von Hautschädigungen sind besondere Schutzmaßnahmen erforderlich. Wiederholt werden bevorzugt die Flächen entlang der Kyll bekämpft. Die Arbeiten erfolgen auf der Grundlage einer Abstimmung mit den beteiligten Verbandsgemeinden und den angrenzenden Kreisen im Gewässereinzugsgebiet der Kyll durch die Mitarbeiter der JUMA unter ihrem Anleiter Gholamreza Asgari. Da die betroffenen Grundstücke betreten werden müssen, wird um freundliche Unterstützung dieser sinnvollen Arbeiten an der Kyll gebeten.
Kontakt: Kreisverwaltung Vulkaneifel, Ulrich Buchs, Telefon: 06592/933303, ulrich.buchs@vulkaneifel.de.

 

Winfried von Landenberg

Quelle: Eifelzeitung.de