Beitrag vom: 25.11.2010 08:54:10

Müllabfuhr bei winterlicher Witterung

Müllabfuhr bei winterlicher Witterung

 

In den Wintermonaten ist durch die teilweise schwierigen Straßenverhältnisse eine gefahrenlose Müllentsorgung nicht immer möglich. Folglich können sowohl Rest- und Biomülltonnen als auch gelbe Säcke zu den angegebenen Terminen leider nicht immer entsorgt werden.

 

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft weist daher darauf hin, dass so etwas bei winterlichen Witterungsverhältnissen immer wieder vorkommen kann und bittet die Bürgerinnen und Bürger, hierfür besonderes Verständnis aufzubringen. Es liegt allein in der Entscheidungsgewalt des Fahrers des jeweiligen Sammelfahrzeuges, der die Verantwortung für sein Fahrzeug und die mitfahrenden Müllwerker zu tragen hat. Daher ist diese Entscheidung, ob Straßen befahren werden oder nicht, zu akzeptieren. Wenn Abfuhren also wegen besonders gefährlicher Straßenverhältnisse ausfallen müssen, besteht aber kein Anspruch seitens der Anschlusspflichtigen darauf, dass die ausgefallene Abfuhr zeitnah nachgeholt wird. Dies ist wegen der fest terminierten Tourenplanungen im Kreis nicht möglich. Die Abfuhr erfolgt dann erst zum nächsten turnusmäßigen Termin. Restmüll, der dann nicht mehr in die Tonne passt, kann in einem handelsüblichen Sack dazu gestellt werden.

 

Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger bei solch extremen Witterungsverhältnissen ihre Müllbehälter an einen geeigneten Aufstellort zu bringen, der von den Fahrzeugen der Müllabfuhr auch ohne Schwierigkeiten und vor allem ohne Risiko angefahren werden kann. Die Bevölkerung wird nochmals um Verständnis gebeten.

Festgefrorene Abfalltonnen

 

In der kalten Jahreszeit kann es schon einmal vorkommen, dass die Abfälle am Boden festfrieren und dadurch das vollständige Entleeren der Tonnen an der Schüttvorrichtung des Sammelfahrzeuges nicht möglich ist. Dem Festfrieren kann in den meisten Fällen entgegengewirkt werden, wenn der Boden mit einem Pappkarton ausgelegt wird und daraufhin erst die Abfälle eingefüllt werden.
Vor dem Abstellen der Tonnen am Straßenrand, vorsichtshalber mit einem Spaten oder einer Grabgabel die festgefrorenen Abfälle von –der Gefäßwand lösen.

 

Winfried von Landenberg

Quelle: Pressedienst KV Vulkaneifel