Beitrag vom: 19.06.2011 11:01:58

Kylltal - Aktiv Raderlebnistag 17. Juli 2011

Kylltal- Aktiv: Raderlebnis an neun Orten

Das Kylltal zwischen Lissingen und Malberg wird am Sonntag, 17. Juli, beim Raderlebnistag Kylltal-Aktiv zur autofreien Zone. Hauptveranstaltungsort ist Mürlenbach. Eine Service-Card, eine Verlosung und ein Spendenmarathon rund um die Bertradaburg sollen mehr Gäste anziehen als in den Vorjahren.

Gerolstein. Radfahrer, Wanderer und Inlineskater dürfen sich wieder freuen, wenn der älteste autofreie Erlebnistag der Region am Sonntag, 17. Juli, von 10 bis 19 Uhr für Einheimische und Gäste angeboten wird. Die gemeinsame Veranstaltung der Verbandsgemeinden Kyllburg und Gerolstein lockte im vergangenen Jahr rund 8000 Teilnehmer an.

 Hauptstandort Mürlenbach


Doch die guten Zeiten zu Beginn von Kylltal-Aktiv mit 20 000 Radlern in den ersten Jahren sind schon lange vorbei, die Veranstaltung hat mit der Konkurrenz der vielen autofreien Erlebnistage zu kämpfen. Das hat Teilnehmer gekostet. Dem wollen die beiden Verbandsgemeinden Gerolstein und Kyllburg als Veranstalter jetzt gegensteuern und Kylltal-Aktiv wieder interessanter machen.
"Irgendwas musste passieren, bevor die Veranstaltung stirbt. Deshalb haben wir uns mit den Vereinen zusammengesetzt, damit die Veranstaltung wieder attraktiver und aufgewertet wird", sagt Willi Müller, Vorsitzender des Gewerbevereins Kyllburger Waldeifel. Herausgekommen war zunächst, dass es abwechselnd in einer der beiden Verbandsgemeinden einen Hauptveranstaltungsort mit großem Programm geben soll.
Es soll auch Gäste ohne Drahtesel anziehen. Vier Gemeinden, die auch ein Programm vorlegen mussten, hatten sich als Hauptstandort beworben. Der Gewinner war Mürlenbach. "Die Gemeinde hat das beste und attraktivste Programm angeboten", sagt Frank Reuter von der Tourist-Info Gerolstein. Viele örtliche Vereine von der Jugendfeuerwehr, dem Sport-, Musik- bis zum Karnevalsverein und der Basar Gemeinschaft beteiligen sich mit Aktionen am Raderlebnistag.
Auf zwei Bühnen vor dem Bürgerhaus und der Kyllwiese sowie dem Kirchenvorplatz werden Musik von vielen Gruppen, Showtänze und eine Zaubershow geboten. Zudem gibt es eine Kletterwand, eine Hüpfburg sowie eine Künstlerwerkstatt und eine Oldtimer-Traktorausstellung. Rund um die Bertradaburg findet zudem ein Radler-Spendenmarathon zugunsten von Kindergärten und Schulen in den beiden Verbandsgemeinden statt. Dazu gibt es Führungen auf der Burg, eine Fahrradmesse und Essen. "Wir wollen den Ort bewerben, und dafür geben wir auch etwas Geld aus", sagt Ortsbürgermeister Christoph Hacken. Mürlenbach erhält als Hauptveranstaltungsort von den beiden Verbandsgemeinden einen Zuschuss von 1000 Euro.
Zudem können die Raderlebnisteilnehmer auch in Kyllburg, Malberg, St. Thomas, Densborn, Usch und Zendscheid Station machen und sich stärken. In Malberg werden zudem Schlossführungen angeboten.
Neu ist auch eine Service-Card für zwei Euro. Der Inhaber erhält dafür ein Erfrischungsgetränk und eine kostenlose Führung im Schloss Malberg. Auch eine Tombola ist geplant. Kylltal-Aktiv erstreckt sich von Lissingen über die Landesstraße 24 nach Birresborn, Mürlenbach, Densborn, Usch, Zendscheid, St. Thomas, Kyllburg bis Malberg. Die Gesamtstrecke ist etwa 25 Kilometer lang. Für Nichtradler ist der Hauptveranstaltungsort Mürlenbach auch mit stündlich fahrenden Zügen aus Richtung Trier oder Gerolstein erreichbar. Weitere Infos gibt es unterwww.kylltalaktiv.de HG Bei der Aktion Bike und Fun Spendenmarathon fahren Kinder und Jugendliche bis zwölf Jahren Runden, um Geld für ihre Schule oder ihren Kindergarten zu verdienen. Start ist um 11.30 Uhr in Mürlenbach. Die Länge einer Fahrt durch den Rundkurs beträgt 800 Meter. Die Anmeldungen laufen über Schulen und Kindergärten. Kinder, die sich nachträglich anmelden möchten, können sich bis 11 Uhr in Mürlenbach am Infostand registrieren lassen. Dort erhalten sie auch ihre Startnummer. Nachzügler können allerdings keine Spende einfahren. Sponsor ist das Unternehmen Gerolsteiner Brunnen.

 

Winfried von Landenberg

Quelle: Trierischer Volksfreund